Vom Yoga Üben und einem Lächeln

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Vom Yoga Üben und einem Lächeln

Eine Yogastunde zeigt uns so viel über uns selbst…

Wir fühlen uns gut, atmen und schaffen es sogar einen Moment lang loszulassen. Und plötzlich kommt sie, die Yoga Position, die wir am liebsten aus allen Yogastunden streichen würden. Sie fordert uns heraus, konfrontiert uns mit unseren Schwächen. Unser Lächeln wandelt sich in Anspannung. Verlegen schauen wir im Raum herum. Hoffentlich bemerkt niemand wie schwer sie uns fällt. Bei der Yogaschülerin auf der Matte gegenüber sieht es so leicht aus. Wir beißen die Zähne zusammen und würden uns am liebsten unter unserer Yogamatte verstecken. Warum nur will sie nicht gelingen und vor allem, warum fühlen wir uns so provoziert?

Sie zeigt uns, dass wir eben doch nicht alles im Griff haben und dieses Gefühl gefällt uns nicht. Aber gerade diese Situationen sind einige der wertvollsten in unserer Yogapraxis. Sie bieten uns die Chance, alte Muster und unser Ego abzulegen und uns in Gelassenheit zu üben. Wir müssen nicht immer alles im Griff haben und alles meistern. Ein Kampf gegen uns selbst, wird uns nicht weiter bringen sondern nur einengen. Jeder Tag ist anders. Wenn wir so gut es geht versuchen, unser Bestes zu geben und dies mit dem nötigen Abstand und Gelassenheit tun, haben wir schon gewonnen. Und die nächste Herausforderung werden wir lächelnd annehmen.

 

Auf der Yoga Matte und im Alltag wird es immer wieder Situationen geben, die uns an unsere Grenzen bringen … und das ist gut so. Sie geben uns die Möglichkeit zu wachsen und zu dem zu werden, wozu wir bestimmt sind.

Über den Autor:

Schul- und Ausbildungsleitung, Yogalehrerin, Ayurveda Beraterin, Massage und Körperarbeit, Biochemie Studium, Dozentin für Yogalehrerausbildungen des BdfY